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Die Geschichte des Fränkischen Weinbaus reicht weit in das frühe Mittelalter zurück. Mit der Christianisierung des Frankenreiches wurden wahrscheinlich auch die ersten Reben nach Franken gebracht. Im Mittelalter zählte der fränkische Weinbau zu einem der größten geschlossenen Weinbaugebiete Europas.
Heute gehört Franken mit 6.300 ha Rebfläche zu den eher kleinen Weinbauregionen der Welt. Der Schwerpunkt der Weinerzeugung liegt in Unterfranken, kleinere Anbauflächen befinden sich in Mittelfranken und Oberfranken. Eine Besonderheit stellt der Weinbau am Bayer. Bodensee und um Regensburg herum dar.
Die Rebfläche bewirtschaften 5.800 Weinbaubetriebe, davon betreiben ca. 1.000 Betriebe die Direktvermarktung von Wein als Weingüter oder Winzer. Zusammen mit den Winzergenossenschaften und ihren 3.700 Mitgliedern, den engagierten Hobbywinzern, bilden sie das Rückgrat der Weinwirtschaft.
Spitze in der Qualität Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 75 hl /ha wird eine jährliche Weinmenge von ca. 450.000 hl Wein erzeugt. Die Erzeugung von Qualitäts- und Prädikatsweinen umfasst ca. 98 % der gesamten Produktion. Der Weißwein mit der fränkischen Leitsorte Silvaner nimmt 80 % der Rebfläche ein. Daneben werden, wie die vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen der vergangenen Jahre eindrucksvoll unter Beweis stellen, große und herausragende Weine vom Riesling, und den Burgunder- Rebsorten erzeugt.
Stark im Weintourismus Franken gilt im bundesdeutschen Vergleich als Modellregion für den Weintourismus. Ein breites und innovatives Dienstleistungsangebot wie eine moderne touristische Infrastruktur locken jährlich 28 Mio. Tagesbesucher in die Region. Der Wein erschließt die große kulturelle und landwirtschaftliche Vielfalt Frankens. Der genuss- und weinorientierte Gast findet hier ein reichhaltiges Angebot. Durch den Tourismus wird in der Region eine Wertschöpfung von 1,5 Mrd. EURO erzielt. Dieser Spitzenwert sichert die vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche. |
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