In einem Kooperationsprojekt zwischen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) – Arbeitsgruppe Streuobst ISL2 und dem Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn), sollen bis Ende 2027 Lösungsansätze für die Herausforderungen bei der Vermarktung heimischer Streuobstprodukte erarbeitet werden.
So wird gegenwärtig das Wertschöpfungspotenzial von Streuobst noch nicht umfassend genutzt, Alleinstellungsmerkmale und gutes „Storytelling“ für Streuobstprodukte fehlen. Zudem sind die Produzenten und Verarbeiter oft nicht ausreichend vernetzt und können allein den aufwändigen Vertrieb nicht stemmen. Im Zuge des Kooperationsprojekts sollen beispielgebende regionale Wertschöpfungsketten im Bereich Streuobst sowie die Vernetzung der Akteure entwickelt werden, wobei der Cluster Ernährung mit seiner Innovations- und Workshopstrategie, seinen Erfahrungen und Kompetenzen im Bereich „Regionale Wertschöpfung“, einen idealen Partner darstellt.
Hintergrund des Projekts ist der „Streuobstpakt Bayern“ mit dem Ziel, bis 2035 eine Million neue Streuobstbäume zu pflanzen. Bis zur Ernte- und Verarbeitungsreife vergehen mehrere Jahre, dennoch besteht jetzt schon die Notwendigkeit eine Vermarktungsstrategie von Streuobstprodukten zu entwickeln, um mittel- und langfristig das Marktpotenzial ausschöpfen zu können und damit den Streuobstanbau zukunftsfähig zu machen.
Finanziert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF).
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