„Zukunftsfähige Streuobstvermarktung“: Workshop bringt Akteurinnen und Akteure zusammen
Streuobst prägt vielerorts die bayerische Kulturlandschaft, bietet Lebensraum für über 5.000 Tier- und Pflanzenarten und bewahrt eine große Vielfalt an Obstarten und Obstsorten – ein wichtiger Schatz an Genressourcen und Basis für eine genussvolle, regionale Ernährung. Gleichzeitig sind die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen und vielerorts gefährdet. Um dem entgegenzuwirken, haben die Bayerische Staatsregierung und acht Verbände 2021 den Bayerischen Streuobstpakt (Link: https://www.streuobstpakt.bayern.de/) geschlossen. Neben dem Erhalt bestehender Bestände ist das Ziel, bis 2035 eine Million zusätzliche Streuobstbäume in Bayern zu pflanzen und Maßnahmen zur Förderung besser zu verzahnen.
Gemäß dem Motto des Streuobstpakts: „Es lebe die Vielfalt“ trafen sich am 25. März 2026 im Infozentrum der Landwirtschaftlichen Lehranstalten (LLA) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) unter der Federführung von Projektmanagerin Fr. Susanne Stübinger vom Cluster Ernährung insgesamt 27 Streuobst-Akteurinnen und -Akteure sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Vermarktung, Genusshandwerk, Fachberatung und regionalen Initiativen zum Workshop „Zukunftsfähige Streuobstvermarktung“.
Unter fachlich-methodischer Leitung von Fr. Prof. Dr. Rebecca Preller von der Universität Bayreuth erarbeiteten fünf Arbeitsgruppen kreative Ansätze für neue Produkte und Wertschöpfungsketten rund um Streuobst. Im Ergebnis entstanden so erste konkrete Produktideen, Produktsteckbriefe sowie Netzwerkoptionen, die als Grundlage für Pilotmaßnahmen und weitere Kooperationen dienen.
Über den weiteren Projektverlauf sowie die Ergebnisse informieren wir Sie fortlaufend in den kommenden Updates auf unserer Homepage.